DIN 6868-57

DIN 6868-57 Sicherung der Bildqualität in röntgendiagnostischen Betrieben – Teil 57: Abnahmeprüfung an Bildwiedergabegeräten

Seit Februar 2001 regelt die DIN 6868-57 die Abnahmeprüfung an medizinischen Bildwiedergabegeräten.

Diese Norm gilt für die Darstellung von SW-Bildern auf Bildwiedergabegeräten (BWG) in Form von Grauwerten auf Bildschirmen. Sie beschreibt die Durchführung von Abnahmeprüfungen zur Feststellung der Bildqualität von BWG. Dazu gehören SW- oder Farbbildschirme für folgende diagnostische Verfahren:

  • Projektionsradiographie (auch DSA und DL) 
  • Computertomographie 
  • Nuklearmedizin 
  • Magnetresonanztomographie 
  • Ultraschallbildgebung 
  • PACS 

Medizinische Bildwiedergabegeräte (BWG) werden in drei Kategorien eingeteilt.

Anwendungskategorie A
  • Befundung von Aufnahmen der digitalen Projektionsradiographie (Ausnahme: dentale Radiographie, Durchleuchtung, Subtraktionsangiographie) 
  • Auflösung wie Akquisitionsmatrix oder mind. 1000x1000 Bildpunkte mit 1:1 Zoom und Panning 
  • min. Leuchtdichte >= 200 cd/m2 
  • Maximalkontrast > 100
Anwendungskategorie B
  • Befundung von Aufnahmen die nicht in Kategorie A beschrieben sind 
  • Betrachtung medizinischer Aufnahmen min. Leuchtdichte > =120 cd/m2 
  • Maximalkontrast > 40

Anwendungskategorie C
  • Kontrollmonitore für Funktions- und Bedienungsabläufe oder Überwachungsaufgaben